
26. Dezember 2025
Das Jahresende ist immer eine gute Zeit um zu reflektieren. Auf der Reise- und Genussseite gab es einiges zu erleben und zu berichten. Es war in Summe ein guter Mix aus privaten als auch geschäftlichen Touren, wobei und logischer Weise die privaten Reisen immer etwas mehr an Erlebnis und Komfort mitbringen. Das beginnt schon mit dem Fakt, dass man einfach mehr Zeit an einem Ort hat. Selbst wenn es mal hektischer wird ist es oft mit mehr Annehmlichkeiten verbunden, was zum einen an der ausgeführten beruflichen Postion liegt, als auch an Firmenvorgaben.
Nach einer schönen Woche Hamburg im März, ging es Anfang April Richtung Südafrika und Namibia, eine Tour die man nicht so schnell vergisst. Herbstliche Temperaturen um die 25 Grad, tolle landschaftliche Eindrücke, eine beeindruckende Tierwelt und die Abgeschiedenheit, sind definitiv Erlebnisse die weit ins Jahr getragen haben. Die Flugklassen ware das zu erwartende, trotzdem immer noch angenehmer als ein Economy Sitz auf der Langstrecke. Die lokale Kulinarik war definitiv abwechslungsreich und die eine oder andere Abendteuer 4 Wheel-Drive Autofahrt im Schlamm, war auch dabei. Südafrika, „we will come back-for sure!“
Im Frühjahr standen Städtetrips wie ins holländische Nijmegen und dem traumhaften Rheingau auf der Agenda. Alles Regionen die sich aus dem Westen in 1-2 Stunden erreichen lassen und die Zugverbindung nach Rhein-Main ist mit dem ICE vielleicht noch eine der besten und verlässlichsten, die es in Deutschland aktuell noch gibt.
Der Sommer stand ganz im Zeichen der Japanreise. Nach dem Zwischenstop im famosen Helsinki war das hightlight sicherlich der First Class Flug mit Japan Airlines von Tokio nach London. Die neue Suite ist und gerade im Kontekt des japanischen Designs, einfach gelungen! Das Food and Beverage Angebot ist neben den arabischen Fluglinien sicherlich das Beste was man in 11 Kilometern Flughöhe genießen darf. Aber auch Finnar mit seinem Lounge Seat war eine angenehme Erfahrung, zu jeder Zeit sicher und durchaus schmackhaft im F&B. Das fernöstliche Japan ist auch heutiger, deutscher Sicht einfach nur der Hammer. Die Infrastruktur ist sauber, die Bahnen pünktlich, die Menschen auf der Straße höflich, in Summe ist es einfach ein Aushängeschild wenn es um den Alltag und beyond geht. Auf dieses Niveau schafft es vielleicht und wenn überhaupt nur noch die Schweiz, ein chapeau an das japanische Volk, bei soviel Disziplin und Niveau.
Städtereisen sind auch im Sommer eine feine Sache. So war es mal wieder Zeit für Wien, diese majestätische Stadt an der Donau, ich nenne es wegen der prachtvollen Gebäuden immer „das Paris des Ostens“. Die Kulinarik und auch die Infrastruktur ist auf Weltklasse Niveau und so muss man aufpassen das man nicht mit ein paar Kilogramm mehr zurück kommt.
Mitte September fiel die Wahl auf das schöne Griechenland mit seiner atemberaubenden Inselwelt. Die Anreise mit einem Direktflug ist sehr angenehm, nach 3 Stunden ist man aus Düsseldorf auf Mykonos angekommen. Die Insel ist fancy, hip und trending. Tolle Hotels, schöne Strände, ein fantastisches Klima wird flächendeckend geboten. Allerdings kommen damit auch teilweise astronomische Preise auf den Tisch, welche man nicht immer ganz nachvollziehen kann und bereit ist zu bezahlen.
Ein 3 Tages Trip nach Stockholm im grauen Winter wartete noch und es wurde wie auch auf den anderen Reisen kulinarisch. Die Märkte, die Foodhalls alles war doch sehr überzeugend, inklusive dem Besuch im Vasa Museum, wo das über 300 Jahre alte Wikinger Schiff zur Ausstellung für die Gäste aus aller Welt bereit steht.
Ein weiterer Ausflug in die schöne Stadt Zuerich Anfang November mit dem brandneuen Airbus A 350-900 in der Swiss Senses Business Class ist definitiv ein lohnenswerter Trip. Es zieht so langsam aber sicher das neue Bordprodukt im Lufthansakonzern ein. Man muss weiter geduldig bleiben, immerhin konnte man die Tage mal lesen, dass selbst der Vorstand nicht sonderlich glücklich mit dem Projektverlauf ist. Details dazu finden sich unter:
Auch und vor allem lecker wurde es im Züricher Hotel Storchen, welches die La Rotisserie beherbergt. Das Sterne-Restaurant tischt ein unvergessliches Brunch jeden Sonntag mit Blick auf das Wasser auf. Ein Glas Champanger darf in diesem Rahmen nicht fehlen, zur „Ausnüchterung“ ging es dafür mit Eurowings zurück nach Düsseldorf.
Die Stadt Salzburg im November war dann wieder einer dieser beruflichen Reisen, aber mit ganz viel Charme. Ein Abendessen bei Andreas Doellerer in gleichnamigen Gasthof in Golling ist definitiv einen Umweg wert. Salzburg im Tirol ist sowieso maximal beliebt und die Stadt bietet neben Schnitzel und Co auch noch so einiges an Historie.
Nun aber zu 2026! Singapore im Januar, mit einem Abstecher nach Indonesien sind gerade an trüben Tagen ein schöner Ausblick. Da die Dim Sum Abhängigkeit schon direkt auf der Rückreise anfängt, geht es trotzdem nochmals im Mai via Singapore nach Vietnam. Die Hotelwahl ist mit dem Banyan Tree eine die Vorfreude weckt und Asien at it´s best bieten wird.
https://www.banyantree.com/vietnam/lang-co
Q1 hält noch 2 mal Hamburg mit seinem reichen Kultur Angebot parat. Unter anderem auf einem 50.Geburtstag eines Freundes, am Tag danach geht es vielleicht in ein Musical- oder Theaterstück. Stockholm wird im Januar ebenfalls nochmal angeflogen, hier teste ich (mal wieder) die Swiss Business Class. Im Februar hat sich Stuttgart auf die Reiseliste eingebucht, die grossartige Messe Intergastra ist zentraler Anlaufpunkt.
Danach ist´s erstmal der Sommer in Deutschland! Eine Jahreszeit zu der es sich doch recht gut auch in hiesigen Gefilden verweilen lässt. Wochenenden im nahe gelegenen Holland sind gangbar oder mal wieder in den geliebten Rheingau.
Aber da ist noch lange nicht Schluss! Der September ist mit Nordamerika und hoffentlich 10 schönen Tagen in Kanada ,mit Metropolen und reichlich Natur eine Fernreise wert. Toronto, die Niagara Fälle, weiter entlang am Lake Ontario nach Ottawa und in die frankophile Stadt Montreal. Vielleicht und mit etwas Glück mal in der neuen Allegris Reiseklasse via München-man darf gespannt sein!?
„All in all“ ein schöner Ausblick für das neue Jahr, der durch eine gute Kulinarik im Alltag immer wieder gepimpt wird.
Auf einen guten Jahresausklang, einen guten Start für 2026 und ein Dankeschön für all diejenigen die hier auf meinem Blog, von Zeit zu Zeit vorbei schauen!
Keep exploring!
Euer Christian
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