Lounge Review: Besuch in der Priority & Sakura Lounge Frankfurt am Main

Seit Qatar Airways zu Beginn dieses Jahres von Terminal 1 in das Terminal 2 umgezogen ist, hat sich auch die Lounge geändert. Früher konnte man die Senator Lounge der Lufthansa oder die Maple Leaf von Air Canada nutzen, nun wird es eher fernöstlich. Japan Airlines (JAL) ist wie Qatar Airways Mitglied in der Oneworld Alliance, somit ergibt sich, weil Qatar Airways bei 3 täglichen Abflügen keine eigene Lounge in Frankfurt betreibt, diese Option vor dem Abflug. Am Check-in schickt man mich zu meiner Überraschung in die Priority Lounge, was sicherlich kein down grade ist, obwohl die Japaner immer für ihre „sophistication“ bekannt sind. Standardmäßig lässt sich ein solcher Besuch in 3 Bereiche einteilen, um zu einer Beurteilung zu kommen. 1. Willkommenskultur beim Eintreten 2. Food & Beverage Angebot und die Einrichtung an sich, also Sitzmöglichkeiten, Zustand der Toiletten oder ob es auch möglich ist, zu Duschen.

Fangen wir im dem Eintritt an. Nun der ist straight-forward und unkompliziert. Der junge Mann in perfekter Uniform kennt die 3 Begrüßungsphasen, „Anschauen, Lächeln und einen guten Aufenthalt wünschen“! Nachdem ich einen Platz gefunden habe, man hat die Wahl zwischen einem bequemen Sessel oder Stühlen, ist es Zeit für Kaffee. Des weiteren gibt es eine breite Auswahl an Getränken von Wein bis Wasser, von der Qualität eher Preiseinstieg und wie immer ist alles mit dem Ticketpreis schon bezahlt.

Beim Food ist es halt so, dass es zur Frühstückszeit auch entsprechend diese Komponenten von Rühreiern bis Marmelade angeboten werden. Um ehrlich zu sein die Lounge bietet alles was man braucht, aber irgendwie ohne eine Gewisse Leidenschaft und Emotion.

Auf dem Weg zum Gate mache ich noch einen Abstecher in die JAL Sakura Lounge. Der Aufenthaltsbereich ähnelt einem japanischen Speisesaal, also bringt eine gewisse Authentizität mit, was mich direkt auch emotional abholt. Dazu kommen zahlreiche Porträt-Fotos mit der Geschichte dieser 5 Sterne Airline. Der Empfang ist auch direkt mit einem Chat verbunden und die Bordkarte wird nach dem Scan typisch japanisch mit 2 Händen überreicht, wie man es auch von der Visitenkarten-Übergabe kennt. Das Speisenangebot wird wie man es aus fernöstlichen Ländern kennt, gleich auf Fotos angeboten, damit auch jeder weiß wo die Frühstückseier auf dem Teller zu liegen haben. Daneben gibt es auch hier diverse Softdrinks und die Gummibärchen sind Corona konform in kleine Gläser vor-portioniert. Wie auch in der Priority Lounge gibt es die Möglichkeit auf eine Dusche, was ich immer sehr bei Umsteigeflügen auf der Langstrecke sehr zu schätzen weiß.

Fazit: Beide Einrichtung sind völlig in Ordnung und alle mal besser als am Gate auf einem harten Sitz Platz zunehmen. Ein wenig hat die JAL Sakura Lounge die Nase vorn, was nicht zuletzt daran liegt, eine gewisse DNA als Carrier zu haben oder war es doch der beheizte Klodeckel? Mh… .

Euer Christian

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