
30. August 2023
Die Ausgangslage:
Wer im Sommer ans Meer fährt wünscht sich immer schöne Strände, ohne Frage. Egal ob für Spaziergänge oder für das Sonnenbaden mit der Option auf eine Erfrischung im kühlen Meer. Die Welt hat viele Strände zu bieten die sich sehr unterscheiden. Das Klischee beginnt beim Südsee- oder Karibikstrand, mit der quer durch das Bild hängenden Palme vor dem azurblauen Ozean.
Die Cote d´Azur ist da anders!
Plage du Ruhl:
Besonders im Hinblick auf den Untergrund, oft sind es Stadtstrände wie in Nizza, welche mit Steinen „gepflastert“ sind. Diese liegen zwar wild herum, sind allerdings genauso hart. Allerdings kann ich jedem Besucher einmal mehrere Stunden auf diesem „Pflaster“ empfehlen, man schätzt danach viel mehr eine Strandmatratze. Zum Glück gibt es die geschäftstüchtigen Betreiber der Strandbars, die Liegen in gut vorhandener Zahl anbieten. Hier unterscheiden sich diese bezüglich der Gebühren, Reservierungen, kulinarischen Angebot, ja bis hin zu Membership Optionen. Natürlich macht die Mitgliedschaft bei einem 1 wöchigen Aufenthalt alle Jahre eher weniger Sinn. Wenn man zum Beispiel Plage du Ruhl ab 08:45 Uhr ansteht, für die 09:00 Uhr Öffnung, dann eine Liege ergattert, wird es zwar bequemer, nur die Privatsphäre gibt man eher ab, da der Mensch a la Ölsardine schön aufgereiht Platz nimmt. Der Preis ist auch nicht unbedingt ein Schnäppchen, 24 Euro pro Liege, plus 7 Euro für ein Handtuch und nicht zu vergessen nochmals 7 Euro pro Sonnenschirm. Dafür gibt es einen aufmerksamen Service, dass angeschlossene Gastronomie Konzept ist wirklich gut, bietet leckere Speisen, kühle Getränke und überzeugt.
PLAGE DE BUSE:
Ein Geheimtipp, wenn es das noch so hier gibt, ist der PLAGE DE BUSE, in Laufdistanz der Gemeinde Roquebrune-Cap-Martin und dem Bahnhof. Der Strand hat Steine und auch sandige Abschnitte, verfügt über eine gastronomische Einrichtung, dem Restaurant Le Cabanon. Wer hier nicht reserviert hat kommt in der Hochsaison so gut wie nicht rein und man verpasst eine traumhafte Aussicht mit soliden Gerichten der französischen-mediterranen Küche. Der Nahverkehrszug von Nizza aus zum Cap braucht ungefähr 30 Minuten. Es lässt sich auch sehr gut mit einem Besuch in Monaco verbinden und ist definitiv einen Abstecher wert.
Plage Barrière Le Majestic:
Ein weitere Tipp auf dem Präsentierteller ist der Plage Barrière Le Majestic in Cannes! Wer hier Platz genommen hat bekommt nicht nur einen sehr guten Service, sondern auch den Blick auf das Filmfestival Gelände, das Mittelmeer und sehr gute Speisen. Alles zum Cote Preis versteht sich, dass muss man halt einkalkulieren. Die Besonderheit an dieser Bar ist, hier werden die lästigen Tauben noch mit Adlern verjagt. Sehr exklusiv und effektiv, einfach angenehm. Das Rindertatar, das Ceviche als auch die Bowl schmecken wirklich gut und sind genau das Richtige für einen heißen Sommertag. Dazu ein Rose Wein aus der Provence und schon inhaliert man ein wenig das Starfeeling der Croisette.
Nun noch ein Restaurant Tipp – das Bistrot Martin:
Wer in Nizza in der 11b Rue Grimaldi einbiegt, hat die Wahl zwischen wirklich netten und herzlich geführten Restaurants. Die Kulinarik im ausgebuchten Haus ist richtig gut, ein dickes Kompliment an die Brigade hinter dem Herd, die auf Sterne Niveau kocht. Egal ob soufflierter Barsch im Bouillabaisse Sud oder den Haselnuss Gnocchi´s zum Entrecote, alles passt harmonisch zueinander bei diesem familiengeführten Betrieb. Der Tunfisch mit Wasabi und Zitrone erfrischt bei Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius. Nebensächlich zu erwähnen das die Provence wieder der Lieferant des Weines ist, doch diesmal ist es ein leicht holziger Chardonnay vom Chateau des Sarrins, Jahrgang 2021. Der lässt sich perfekt bis zum Dessert, einem Schokoladenkuchen mit flüssigen Kern, hervorragend durch trinken.
Fazit:
Gute Strandabschnitte als auch Bars an der Cote d´Azur sind nicht günstig, bieten aber auch gerade unter dem Aspekt der hochfrequentierten Sommerzeit, wirklich einen ausgezeichneten Gegenwert.
Euer Christian
24. Januar 2026
Startpunkt ist der Bahnhof in Düsseldorf (QDU). Der ICE der Deutschen Bahn fährt entlang der noch relativ effizienten Westerwald Strecke in 1:12 Stunde nach Frankfurt Flughafen. Den Anschluss nach Zuerich stellt dann LX 1077 her, ein Airbus 321 Neo, die Flugzeit wird mit einer Stunde und 5 Minuten angegeben. In Frankfurt ist der Checkin besonders angenehm, als Senator vollzieht man […]
17. Januar 2026
Es ist zugegeben eine Spanne die geografisch herausfordernd ist, also „what´s the damage?“ So oder so „hoch“ kann eine Rechnung nach einer guten Zeit in der Gastronomie oder zuhause ausfallen, richtig? Ein komfortables Flugticket für diese Strecke wäre im mittleren 4 stelligen Bereich, somit ist´s unter dem Strich maximal lecker und günstiger. In der festlichen Weihnachts- und Neujahrzeit lässt es […]
14. Januar 2026
Hier und heute geht es um den Klassiker in vielen Haushalten, aber auch in der Gastronomie zur kalten Jahreszeit. Sogenannte „Schöpfgerichte“ erfreuen sich gerade jetzt maximaler Beliebtheit. Bei einer Sauce Chasseur (Jägersoße) interpretiere ich das Finale ein wenig anders, der Ansatz mit dem Wurzelgemüse wird zum Ende hin püriert, die Pilze werden extra in einer Pfanne gebraten und später über […]
08. Januar 2026
Aus der Region Düsseldorf ist es mit dem Auto nicht wirklich weit in das Ahrtal. In Deutschland ist die Region eigentlich jedem ein Begriff und weltweit seit dem verherrenden Hochwasser im Juli 2021 leider auch. Das Tal ist für Weinkenner für seine zahlreichen und hochdekorierten Tropfen wie Spätburgunder oder sogar Rieslinge, über die Grenzen hinaus bekannt. 4.5 Jahre nach der […]
05. Januar 2026
Für ein solch leckeres Essen braucht man für 4 Personen folgende Zutaten: Zuerst den Wirsing in feine Blätter schneiden und waschen. Danach im Rapsöl anschwitzen, etwas Wasser hinzugeben und für ca.5 Minuten bei mittlerer Hitze mit Deckel dämpfen. Die Béchamel temperieren und den gegarten Wirsing hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und der Trüffelbutter finalisieren. Das Rinderfilet, welches vorher auf Raumtemperatur […]
04. Januar 2026
Welcher Hobbykoch oder aus der Profi-Gastronomie, stellt heute noch seinen eigenen Fischfond her? Ich hoffe es sind noch ein paar die dieses Handwerk hochhalten und die Kulinarik als Kultur betrachten, denn das ist sie zweifelsohne. So banal es klingt, aber es fängt schon bei den richtigen Gräten an. Sind Fischknochen vom Lachs oder Steinbutt eine gute Wahl? Letzterer eignet sich […]