Wein Review: Von Reims bis Marlborough (NZ)

Es ist zugegeben eine Spanne die geografisch herausfordernd ist, also „what´s the damage?“

So oder so „hoch“ kann eine Rechnung nach einer guten Zeit in der Gastronomie oder zuhause ausfallen, richtig? Ein komfortables Flugticket für diese Strecke wäre im mittleren 4 stelligen Bereich, somit ist´s unter dem Strich maximal lecker und günstiger. In der festlichen Weihnachts- und Neujahrzeit lässt es sich vortrefflich feiern und genießen. Die Weltreise startet und endet diesmal im Glas daheim!

Zu guten Speisen gehört auch immer ein wertiger Tropfen Wein. Ein schöner Auftakt und als Aperitif eignet sich zum Beispiel ein Champagner oder der Klassiker Martini Rosso on the rocks. Hierzu eine recht aktuell Review aus dem Oktober und November.

Weitere sehr gute rote Tropfen sind vom Weingut Dry River, der Syrah aus dem Jahre 2017. Eine gelungene Komposition aus dem fernen Neuseeland, wie übrigens auch der Blend von Winzer Hans Herzog, auf der Südinsel im Pazifikstaat. Sein „Spirit of Marlbourough“ ist ein Bordeaux Cuveé, organisch ausgebaut und aus dem Jahre 2014 gewesen. Sehr pointiert und konzentrierte Frucht, ein Wein der trotz seiner 11 Jahre auf der Flasche immer noch ein wenig Sauerstoff gut tut. (1 Stunde vorher öffnen)

https://dryriver.co.nz

https://www.herzog.co.nz

Aus Südafrika ist der „Rooi Olifant“ sehr zu empfehlen, ein gelungener Blend, bei dem auch das umtriebige und als Marketing Profi einzustufende Weingut, von Markus Schneider aus der Pfalz seine % liefert. Die Beeren und Cassis Noten sind in diesem von Barrique Holz verwöhnten Saft maximal lecker und sorgen für einen langen, wohlig warmen Abgang.

Der Chianti „Castello Fonterutoli“ aus dem Hause Mazzei ist etwas leichter, überzeugt ebenfalls mit reduziert würzigen Noten und etwas Kirsche am Gaumen. Allerdings sollte man das dekantieren (2h) des 2019er nicht unterschätzen, mehr Zeit und Luft gibt ihm einfach mehr Zugänglichkeit, was widerrum das Geschmackserlebnis erheblich steigert. Auch die Serviertemperatur von ca.18 Grad spielt in der Entfaltung der Weine eine wichtige Rolle.

Zu Fisch liefert Julien Brocard mit seinem Bio-Chablis „Vigne de la Boissonneuse“ aus dem Jahre 2021 eine Mineraltität, die so nur in der Region anzutreffen ist. Die goldene Farbe im Glas, etwas Honig und eine elegante Säure am Gaumen, passen unglaublich gut zu hellem Fleisch oder besagten Fisch.

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Weitere Tropfen die es sich lohnt mal auszuprobieren sind zum Beispiel Chateau Grand Mayne mit dem Jahr 2020 oder die famosen Tropfen von Antinori, wie dem Tignanello oder einem Coleraine von Te Mata, aus Neuseeland.

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Ich bin mir sicher auch 2026 wird gute Gaumen- und Gourmet Erlebnisse bieten. Egal ob es eine leckere Bratwurst, fleischlos oder das Ochsenfilet wird, für fast alles gibt es immer den richtigen Tropfen Wein.

Auf ein gutes 2026!

Euer Christian

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