
31. August 2025
Die Inselgruppe…
…liegt wirklich ziemlich weit weg, wenn man die europäische Brille trägt. Das sind in Summe schon bis zu 20 Stunden Reisezeit. Wenn einen Reisenden die Option von möglichen Prämientickets treibt, gepaart mit den besten Reiseklassen der Welt, dann relativiert sich die Wahl des Zieles doch um einiges. Das Rückreise Ticket hat es halt einfach in sich. Von Okinawa, via Tokio, nach London in einer der besten Reiseklassen der Welt – der Japan Airlines First Class!
Zurück zu ein paar Inselimpressionen. In Naha der Hauptstadt der südlichsten Präfaktur Japans, den Okinawa Inseln angekommen, sind es wenige Meter zum Mietwagen Empfang. Der freundliche Sixt Mitarbeiter vergibt eine Nummer und weisst höflich den Weg in den Bus. Wenige Minuten später ruckelt der durch den subtropischen Regenschauer Richtung Zentrale. Die Autoübergabe erfolgt effektiv und schnell und schon findet sich der allgemeine Tourist auf dem Weg zu seinem ultimativen und finalen Inselziel. Die Mautstraßen sollten entsprechend dem Links-Verkehr stets korrekt angefahren werden und sind meines Erachtens auch von den Gebühren her human. Highway 58 führt teilweise durch den tropischen Wald Richtung Norden, vorbei an touristischen Zentren wie Chatan bis zur „final destination“ an diesem Tag, dem authentischen japanischen Hotel Umi no Ryotei Okinawa Nakama Inn, nördlich von Mission Beach.



Okinawa…
…umfasst dann auch so viel mehr, es sind bis zu 150 Inseln im Ost-Chinesischen Meer und genießt einen Weltruf wegen seiner guten Tauch- und Schnorchelreviere, als auch die Geschichte im 2. Weltkrieg. Bis heute sind hier noch zahlreiche US-Amerikaner stationiert, weil auch der asiatische Raum für die USA mit der emporstrebenden Macht China, immer wichtiger wird. Was im Inselreich definitiv auffällt ist, dass es sich mit dem Südpazifik, sowohl mit den Hawaiianischen Inselkette doch vielerorts ähnelt. Rund um das Jahr tropische Wärme, regelmäßige Regenschauer, lauwarmes kristallklares Meerwasser, vor Ort gezüchtetes Waguy Rind, Seafood von exeptioneller Qualität, gepaart mit der Kultur eines doch tradionellen Japans, sind defintiv eine Reise in diese Präfaktur wert.
Mir persönlich ist der amerikanische Einfluss zu stark hinterlegt. Dicke Hotelbetonbauten direkt am Meer sind in Teilen keine Landschafts-Verschönerung, zudem in die Jahre gekommen und nicht in die atemberaubende Natur integriert worden. Nicht zuletzt wird Okinawa auch als das Mallorca Japans bezeichnet, gerade im Winter ist die Insel mit einem gut ausgebauten internationalen Flughafen und der Infrastruktur, ein Mekka für Wärme suchende Menschen. Da mir die Zeit nicht reicht um auch kleinere Inseln kennenzulernen, ist es leider so das meine Eindrücke hier enden und definitiv nicht komplett und repräsentativ sind.















Bevor es via Tokyo zurück nach Europa geht, wird in Naha ein kurzer Innenstadt-Stop eingelegt. Neben tollen Fisch-, Fleisch und Obstmärkten ist die Stadt auch relativ „Beton lastig“ und in einen ultimativen Rausch verfällt man nicht. Alles ist sauber, das Essen ist wirklich sehr gut und der Kaffee schmeckt.
Wer die Top 10 der Sehenswürdigkeiten einmal durch-surfen möchte, der macht sich auf der Seite von japantravel.de ein Bild.
Fazit:
Sicherlich ist Okinawa eine Reise wert! Besonders sind es (vermutlich) die kleinen vorgelagerten Inseln, die dieses mal zeitlich nicht in die Reiseplanung passten. Die Hauptinsel besticht durch gute Infrastruktur, Sauberkeit, tropisches internationales Flair, guter Küche und einen relaxten Alltags-Vibe. Da von hier der First Class Flug über Tokyo startet, gab es wie öfters im Leben diverse Motivationspunkte, um einen abgelegenen Winkel der Welt wie Okinawa zu besuchen.
Euer Christian






























https://japantravel.de/reiseziele/top-10/okinawa-top-10-attraktionen-5832
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