
19. Dezember 2023
Die Ausgangslage:
Asien ist seit jeher bekannt für eine sehr gute 5 Sterne Hotellerie, so auch hier auf Lombok mit dem Oberoi. Im Norden der Insel gelegen ist man in 10-30 Minuten mit dem Boot auf den Trauminseln „Gili“. Das Oberoi mit vielen Pavillions in einer Palmen-Gartenanlage wurde im Jahr 1997 eröffnet. Die Wahl fällt auf die Herberge, weil es mit die Beste auf der Insel ist, zusätzlich ist die Anlage so schön weitläufig mit Palmen und einem Traumstrand. Der Preis ist nach einigen Runden im Internet auch wirklich akzeptabel, somit steht die Unterkunft für diesen Trip.
Die Ankunft:
Von Bangsal dem Hafen in der Region, ist es mit dem Abholsvervice nur rund 10 Minuten bis zum Hotel. Der Empfang ist offen gestaltet, tropisch, geschlossene Räumlichkeiten sucht man erstmal vergeblich. Von hier aus hat man direkt einen schönen Blick über den großen Infinity-Pool, der in die See zu münden scheint. Palmen wedeln im sanften Wind der Insel, ein wunderbar schöner Eindruck welcher den Alltag vergessen lässt.
Der Pavillion:
Die Oberoi Pavillions werden mit oder ohne Meerblick angeboten, sowie die etwas größeren Formate sind dann Villen ebenfalls mit Garten- oder Meerblick. Bei uns fällt die Wahl auf einen Pavillion mit Blick auf die See, inklusive Terrasse sind dies ungefähr 70 Quadrameter, also schön viel Platz der mit wertigen Hölzern der Insel gebaut wurde. Das Bad verfügt über eine 4 qm große Walkin Dusche, es gibt eine kleine Badewanne und 2 Waschbecken. Ebenfalls im Eintrittsbereich des Bads sind die Kleiderschränke sowie der Tresor anzufinden. Das 2,30 cm x 2,00 große Bett ist großzügig, eine Minibar, ein TV, ein Schreibtisch, alles was man im Urlaub so braucht-eher mehr! Die Terrasse ist obwohl Doppelzimmer mit nur mit einer Liege ausgestattet, einem Tisch mit 2 Stühlen und der Blick hinaus auf das Meer und die vorgelagerten Insel Gili-Air sind ein Traum. Die Klimaanlage ist genauso effektiv, nicht blasend nervig, fast schon elegant im Hintergrund und sie temperiert den Raum in Perfektion.
Die Poolanlage und der Fitness-/Spabereich:
Welch eine schöne Poolanlage mit ihren Palmen, fotografieren ist nonstop angesagt, egal zu welcher Tageszeit. Das eigentliche Schwmmbecken wird eingerahmt von 4 Cabanas, 8 Liegen und weiteren Chill-Out-Zonen. Das Frühstück- und Mittagsrestaurant unmittelbar neben dem Pool gelegen, serviert wertige landestypische als auch internationale Speisen. Für einen abendlichen Happen geht man in das Restaurant, welches man direkt rechts von der Rezeption aufindet. Hier genießt man den abendlich schönsten Blick über die beleuchtete Poollandschaft – garantiert.
Im Fitnessbereich finden sich alle Geräte vom Stepper bis zum Rad, diverse Hanteln, Laufbänder und es steht immer eine Flasche Wasser für die Hydration bereit. Es werden entsprechend einem 5 Sterne Standard auch Massagen durchgeführt, das Angebot ist über einen QR Code abrufbar. Der anliegende Tennis-Hardcore-Platz würde selbst Steffi Graf oder Andre Agassi glücklich machen, soweit man bei plus 30 Grad diesen Sport ausüben möchte.
Wer lieber Schnorcheln geht, der befindet sich ebenfalls im Oberoi Lombok an einem guten Spot. Am Jetty stehen neben dem Equipment auch mehrere Kajak´s bereit und dem envogue gewordenen Standup Paddeling sind auch keine Limits gesetzt. Ebenfalls convenient, wenn auch teurer als außerhalb der Hotelanlage anzufinden, kann man von hier aus zu unzähligen Touren auf die Gilli´s aufbrechen, you name it!
Das Food and Beverage Programm:
Wir haben in diesem Urlaub unzählige Mahlzeiten zu uns genommen. 8 mal Frühstück, Happy Hour Drinks, 7 mal das Abendessen, Snacks zur Lunchtime, in Summe war es ein solides F&B Program! Aber mal der Reihe nach!
Frühstück:
Das läuft im a la carte Style ab. Frische Früchte, tropisch, exotisch lecker und zumeist ohne lange Transportwege, direkt von der Insel. Das schmeckt man vor allem bei den Mini-Bananen als auch bei der Mango. Der Flatwhite ist auf Barista-Qualität und der Tee im Produktionsland Indonesien ist über jeden Zweifel erhaben. Eierspeisen werden in breiter Auswahl angeboten, von Eggs Benedict bis zum klassischen Rührei. Im Prinzip ist es wie folgt aufgebaut:
Säfte aller Art bespielen den Gaumen, indische Lassis, Kokonusswasser oder auch Smoothies. Weiter geht es im Programm mit Pfannkuchen, Bowls mit Chiasamen, sowie so richtigen Mahlzeiten aus Indien, wie dem Aloo Paratha, bei dem das Naan Brot mit pikanten Kartoffeln gefüllt wird. Selbstverständlich sind lokale Spezialitätenm wer möchte lässt sich schon um 10:00 Uhr auf ein Nasi Goreng ein oder Reisnudeln mit gekochten Hühnchen und Ei. In Summe hat die Frühstückskarte 4 Seiten und lässt somit gerade auch für Gäste die länger im Hause verweilen, keine Langeweile aufkommen.
Das Lunch Menu:
Die Mittagskarte ist ebenfalls in Sachen Auswahl umfangreich. 36 Speisen aus den Bereichen Salads and Soups, Sandwiches, Pizza und Lunch Specialities, sind über die Länderküchen von Europa, Indien bis Südost-Asien verteilt. Immer eine gute Portion Gewürz ist selbstverständlich, ein Großteil der Küchencrew kommt inklusive dem Head-Chef aus Indien. Als kurze und knappe Empfehlung, wer hierher kommt der sollte mal ein Beef Rendang oder ein Khas essen. Beim Khas geht es ums Hühnchen, welches mit Kaffir Lime, Frühlingszwiebeln und roten Chilis gekocht wird.
Dinner Menu:
Gut strukturiert wählt der Gast aus den Richtungen Vorspeise, Hauptgängen aus Indonesia, Indian, Continental, Dinner Specials sowie den Desserts und Homemade Sorbets aus.
Bei den Vorspeisen kommt man in 8 Tagen nicht ohne das bekannte, gut schmeckende Thunfisch Tatar aus. Es wird recht europäisch serviert mit Kapern, Schnittlauch und einer Avocado Cream. Aus der indonesischen Küche mit ihrer Tradition für Seafood, gibt es einen marinierten, gekochter Fisch im Bananenblatt mit Wasserspinat. Der sogenannte „Pepes Ikan Lombok“ ist defintiv eine Versuchung wert. Dal Makhani wird zu meinem Favoriten, schwarze Linsen mit Knoblauch, Ingwer und Fenugreek ist ein fullminantes und schmackhaftes indisches Curry. Dazu wird Naan Brot, rote Zwiebel und Tomate sowie Reis gereicht. Maximaler Sättigungsgrad ist hierbei garantiert da der Küchenchef nicht am Ghee spart 🙂 . Wer geschmacklich und im Hauptgangbereich lieber in Europa bleibt, der bestellt ein Rinderfilet oder Hummer mit Bandnudeln in Tomatensoße. Unter Specials läuft das Gericht „Seafood Feast“, bei dem das feinste an Meeresfrüchten wie Calamari, Garnelen und ein ganzer Fisch, zum Beispiel an Barsch, vor dem Gast tranchiert wird. Für diejenigen die dann noch ein Platz im Bauch haben bieten sich diverse Desserts an oder auch eine Käseplatte.
Die Weinkarte:
Weine in Indonesien sind maximal besteuert! Ein einfacher Chardonnay kostet im Restaurant schnell 60 Euro, inklusive Steuern und Servicetax (21%). Naheliegend ist, dass australische, neuseeländische Gewächse als auch ein paar europäische Anbaugebiete, wie das Chablis vertreten sind. Auch ein Jointventure der lokalen Weinproduktion hat sich mittlerweile etabliert, dabei werden Trauben aus Australien auf Bali vinifiziert. Angeblich kommen diese Trauben tiefgefroren hierher, was sicherlich ein spannender und interessanter Prozess sein könnte. Somit umgeht man die lokale Steuer für importierte alkoholische Produkte, was sicherlich ein Ansatz ist auf der einen Seite die lokale Wirtschaft zu stärken, als auch die Commericals zu optimieren.
Fazit:
Das Oberoi Lombok ist erst mein „mein zweiter stay“ mit dieser Marke. Die Freundlichkeit aller Mitarbeiter und die gute Küchenleistung machen es zu einem hideaway in Indonesien ohne dabei auf ein gutes Niveau verzichten zu müssen.
Euer Christian



























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