Review: Pariser Gastronomie und Sehenswürdigkeiten – Teil 1

Paris lockt 24/7 und 365 Tage im Jahr, keine Frage. 1 Leben langt sowieso nicht um die Stadt an der Seine einmal von A-Z erlebt zu haben. Der Trip gehört eher unter der Kategorie, „go with the flow“, also mal das Tempo rauszunehmen, dass macht aus vielerlei Hinsicht Sinn, da Metropolen ja schon von Natur aus eine gewisse Hektik und Betriebsamkeit an den Tag legen.

Ziel ist es eine gute kulinarische Zeit, gespickt mit kulturellen Erlebnissen, zu verbringen. Davon hat Paris definitiv mehr als genug-let´s go!

Das Le Bistrot de Paris:

Welch eine klassische, zeitlose Kulinarik die hier im täglichen Angebot ist. Typisch Frankreich natürlich, Austern, Weinbergschnecken, Artischoken, Lachs und Entenstopfleber füllen das Angebot. Der Sellerie mit Remoulade mundet und die überbackenen Ravioles du Dauphine machen den Auftakt und der Chicoree Salat ist mit seinem Anteil an Rohkost und Blauschimmelkäse ein typischer Genuss. Die Rotbarbe im Hauptgang ist frisch und glasig gegart, die Maispoularde mit Jus und Kartoffelgratin solide umgesetzt. Der gereichte Chablis mit dem Jahrgang 2023 könnte zu all dem nicht besser passen und ist top temperiert.

Fazit: Das Bistrot ist eine solide Bank und kein Reinfall in einer so touristischen Stadt – gern wieder!

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Weitere Informationen

Das Monsieur Bleu:

Ist definitiv eine hippe und professional geführte Location direkt am Seine Ufer, mit Blick auf den Eifelturm. Die coole Bar ist der erste Blick den man hier beim Eintreten erlebt, schnell wird man an den Platz geführt und merkt allerdings das die Stühle mal wieder eine Renovierung nötig hätten. Man sitzt irgendwie ein wenig niedrig und instabil, wenn man es so beschreiben kann. Das Restaurant befindet sich im Palais de Tokyo, mit Klassikern wie Entenstopfleber-Terrine oder dem Rinderfilet Rossini. Auch ein Brunch wird hier bespielt, kein Wunder kann man doch bei schönem Wetter auf der Terrasse das Glas Champagner genießen.

Den Auftakt machen ein sehr lecker gebackenes Brot mit Burrata und Schinken, dazu Oliven und Nüsse. Das Jakobsmuscheln Carpacchio ist auf Sashimi Niveau, das Rinderfilet kommt etwas zu roh, ist aber traumhaft in der Konsistenz. Die gebratene Gänseleber mit Trüffelscheiben machen es zu einem Klassiker der französischen Küche.

Fazit: Eine coole, hippe location mit viel Charme. Das Essen ist sehr gut und eine hervorragende Grundlage für den weiteren Abend in dieser Traumstadt. Der Service ist trotz guter Auslastung präsent und höfflich-Dankeschön!

https://monsieurbleu-restaurant.com

Bistro Blandine:

Wieder eine der unzähligen Bistro´s, diesmal bei einer Blondine 🙂

Bei entsprechender Speisenauswahl ist der Wein den man halt gerne in Frankreich trinkt, wieder ein Chablis aus dem guten 2023er Jahrgang. Seine Mineralität, trocken ausgebaut, ohne Holzfass vom Winzer Charly Nicolle, ist ein Grand Vin de Bourgogne. Die Vorspeise ist als Lauchtörtchen mit scharfen Senf und Haselnüssen, ganz ausgezeichnet. Vielleicht noch eine Nuance zu kalt serviert, aber von der Idee und Umsetzung her ein schöner Flavour Pairing Gang. Das Doradenfilet mit Broccolini ist solide und lecker umgesetzt, die Creme Brulee als Dessert weiss mit echter Bourbon Vanille zu überzeugen. Das Personal ist sehr zuvorkommend, aufmerksam und die Speisen aus der Küche auf einem guten Bistro-Niveau.

Fazit: In die Blondine geht man gern, ja richtig in die Blandine. Solide, ganz im Sinne der französischen Bistro Kultur!

https://www.bistro-blandine.com/

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