
16. April 2025
Das Ziel:
Mit Hermanus als Destination kann man eigentlich gar nicht falsch liegen. Die Bucht ist bekannt für seinen Wal-Tourismus in den Wintermonaten, aber auch im Sommer kommen zahlreiche Gäste in dieses so traumhaft gelegene Stück Land. Wer sich auf Rundreise begibt braucht innerhalb on 2 Wochen auch einmal einen Anker, also einen Platz an dem er etwas zur Ruhe kommt. Das schon einmal vorab, das The Marine Hotel ist dafür definitiv eine sichere Bank!
Die Ankunft:
Am Hotel eigenen Parkplatz empfängt der Pförtner die neuen Gäste und weist diese zum reservierten Parkplatz. Im gleichen Atemzug wird sich um das Gepäck gekümmert, als Gast hat man nur noch seinen Wohlstandshintern an die Rezeption zu bringen. Dort angekommen erfolgt der sympathische, ruhige als auch in jeder Hinsicht professionelle Check-In.
Das Hotel und die Lage:
Die 5 Sterne Herberge, welche im Verbund mit anderen SLH noch zusätlich über Hilton oder Hyatt angeboten wird, befindet sich direkt am Indischen Ozean mit dem wunderschönen „Cliff-Walk“ an der Küste. Kurzläufig gelegen sind auch 2 Supermärkte, diverse Kunstgalerien und bunte Märkte. Auch die Fitnessliebhaber kommen hier nicht zu kurz. Eine kleine aber feine Gym mit Geräten wie dem Laufband, dem Stepper, einem Rudergerät und einem Bike lassen Sportlerherzen aktiv bleiben. Zum Schwimmen sind der hauseigene, temperierte oder der Gezeitenpool, mit teilweise doch recht kühlen Temperaturen eine Option. Die Anlage versprüht ganz in weiss den eleganten Charme der 1920er Jahre, bietet mit dem Health & Beauty Spa qualitativ hochwertige Anwendungen für zusätzliche Entspannung.
Das Food and Beverage Konzept ist umfassend, umspannt von der Bar über den Pavillion Grill, dem Restaurant, Room- und Poolservice einfach 24 Stunden am Tag. Das Frühstück ist neben einer traumhaften frischen Auwahl an exotischen Obst, leckeren Käse und Aufschnitt, Cerealien, Eier-, Porridge und Röstispeisen ein wirkliches Gedicht. Man sitzt mit Blick bis zur gegenüberliegende Seite der Bay in einem traumhaften setting oder im stylish eingerichteten Restaurant, das widerrum an die glorreiche Charleston Zeit erinnert.Frühstücksangebot
Die Zimmer:
Sind Stilvoll eingerichtet. Hier trifft die moderne als auch die alte Zeit aufeinander. Zugegeben bin ich kein Fan von Teppichböden, das gebuchte Zimmer lässt dies erstmal völlig ausblenden. Mit 25-30QM, einem großzügigen Badezimmer, welches mit einer Wanne als auch mit einer Regendusche und 2 Waschbecken aufwartet, ist dies für einige Tage ausreichend gut bemessen. Einige Zimmer der „Luxury“ Kategorie haben dann noch einen Balkon zum Meer hinaus, was sicherlich ein schönes „add-on“ ist. Desweiteren bieten diese auch mehr Platz, sind aber in Sachen Verfügbarkeit an 2 Händen abzuzählen und somit seltener in der Buchungsauswahl. Zur Verwahrung der wichtigsten Utensilien ist der geräumige Safe eine Option, die Mini-Bar wartet mit Softdrinks und alkoholischen Getränke wie einem lokalen Lager auf. Neben dem zeitgemäßen Option Netflix am Abend mal zu sehen, ist das Zimmer fast schon zweitrangig. Die schöne Natur, die zahlreichen Sonnenstunden, die guten Restaurants und Weingüter in der Umgebung laden jeden Tag ein, Neues zu entdecken.
















































Fazit:
Das „The Marine Hermanus“ ist zurecht eine 5 Sterne Herberge. Der Service ist mit kleinen Schwächen immer aufmerksam. Dies bezieht sich eigentlich auch nur auf die Pool-Area, ansonsten ist der Punkt auch zu 100%ig stimmig. Die Qualität des Food-Angebots ist top! Frische, Ideenreichtum, Präsentation, das Konzept sitzt. Auch wenn man wie wir hier 6 Tage am Stück war, es fällt nicht ab und wird in keinster Weise schlechter. So macht Hotellerie aus Gastsicht richtig Spaß, well done Team – 5 Sterne wer 5 zurecht verdient!
Euer Christian
17. Januar 2026
Es ist zugegeben eine Spanne die geografisch herausfordernd ist, also „what´s the damage?“ So oder so „hoch“ kann eine Rechnung nach einer guten Zeit in der Gastronomie oder zuhause ausfallen, richtig? Ein komfortables Flugticket für diese Strecke wäre im mittleren 4 stelligen Bereich, somit ist´s unter dem Strich maximal lecker und günstiger. In der festlichen Weihnachts- und Neujahrzeit lässt es […]
14. Januar 2026
Hier und heute geht es um den Klassiker in vielen Haushalten, aber auch in der Gastronomie zur kalten Jahreszeit. Sogenannte „Schöpfgerichte“ erfreuen sich gerade jetzt maximaler Beliebtheit. Bei einer Sauce Chasseur (Jägersoße) interpretiere ich das Finale ein wenig anders, der Ansatz mit dem Wurzelgemüse wird zum Ende hin püriert, die Pilze werden extra in einer Pfanne gebraten und später über […]
08. Januar 2026
Aus der Region Düsseldorf ist es mit dem Auto nicht wirklich weit in das Ahrtal. In Deutschland ist die Region eigentlich jedem ein Begriff und weltweit seit dem verherrenden Hochwasser im Juli 2021 leider auch. Das Tal ist für Weinkenner für seine zahlreichen und hochdekorierten Tropfen wie Spätburgunder oder sogar Rieslinge, über die Grenzen hinaus bekannt. 4.5 Jahre nach der […]
05. Januar 2026
Für ein solch leckeres Essen braucht man für 4 Personen folgende Zutaten: Zuerst den Wirsing in feine Blätter schneiden und waschen. Danach im Rapsöl anschwitzen, etwas Wasser hinzugeben und für ca.5 Minuten bei mittlerer Hitze mit Deckel dämpfen. Die Béchamel temperieren und den gegarten Wirsing hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und der Trüffelbutter finalisieren. Das Rinderfilet, welches vorher auf Raumtemperatur […]
04. Januar 2026
Welcher Hobbykoch oder aus der Profi-Gastronomie, stellt heute noch seinen eigenen Fischfond her? Ich hoffe es sind noch ein paar die dieses Handwerk hochhalten und die Kulinarik als Kultur betrachten, denn das ist sie zweifelsohne. So banal es klingt, aber es fängt schon bei den richtigen Gräten an. Sind Fischknochen vom Lachs oder Steinbutt eine gute Wahl? Letzterer eignet sich […]
02. Januar 2026
Beide Weine gehören zu den Aushängeschildern ihrer Länder. Der eine aus der Toskana, Italien, der Coleraine vom anderen Ende der Welt, der Hawkes Bay in Neuseeland. Der Coleraine vom ältesten ansässigen Winzer des Landes Te Mata, ist ein Bordeaux Blend aus Cabernet Sauvignon (51%), Merlot (47%) und Cabernet Franc (2%). Der Ausbau erfolgte laut Information des Weingutes zu 17 Monaten […]