Reise Review: Singapore & Surabaya – Teil 1

Wenn eine Reise nach Asien ansteht kommt bei den allermeisten Menschen eine gewisse Vorfreude auf. Krönen tut das Erlebnis wenn es komfortabel und luxuriös ist, allerdings smart finanziert. Das fängt bei den Flügen die mit Meilen gebucht sind an und geht weiter über die Hotellerie und Gastronomie. Auch hier kommt wieder die American Express Platinum Card ins Spiel, mit ihr gibt es zum Beispiel in Hotels kostenfreie upgrades oder 100 US Dollar on top zum Ausgeben, natürlich für Food and Beverage Erlebnisse oder Spa Treatments.

Der Startpunkt:

Ist diesmal Düsseldorf. Es geht mit dem ICE via Frankfurt zuerst nach Zürich. Dort hat die zum Lufthansa Konzern gehörende Airline Swiss (LX) ihre Basis, von wo in alle Welt geflogen wird. Diesmal nach Singapore in die Stadt die man auch als Eintritt zu „Asia light“ definiert hat. Warum? Nunja Asien kann hektisch, dreckig sein, wenn man aber in Singapore landet geht alles maximal gepflegt zu, kein Vergleich zu Städten wie Bangkok oder selbst Berlin. Sauberkeit steht an erster Stelle, deshalb werden auch schon seit Jahrzehnten keine Kaugummis mehr verkauft, die landen nämlich zu oft auf den Gehwegen. Das gleiche gilt für Zigaretten, wer den Filter achtlos auf den Bürgersteig schmeißt, der muss mit maximalen Strafen rechnen, vom Drogenbesitz mal ganz zu schweigen.

Die Stadt:

Die Entwicklung dieser Metropole hat in den letzten 4 Jahrzehnten eine sehr dynamische genommen. Neben dem Finanzplatz Singapore ist auch der Tourismus eine wichtige Säule für den Wohlstand. Die Marina Bay ist heute das Prunkstück von „downtown“, Orchard Road war schon immer eine hochwertige Shoppingmeile und der Airport gehört zu den 5 besten in der Welt, genauso wie Singapore Airlines (SQ).

Direkt nach der abendlichen Ankunft und dem Check-in im Conrad Hotel geht es zu Fuss zur Marina Bay, die strahlend und spektakulär seine Gäste empfängt. Um einen guten Überblick der Stadt zu bekommen sollte man an die 4-5 Tage einplanen, denn die Sehenswürdigkeiten sind es alle wert besucht zu werden. Anbei mal ein Vorschlag für Aktivitäten die auch bei diesem Besuch im Fokus standen:

  • Tag 1: Marina Bay & Gardens by the Bay
  • Marina Bay Sands SkyPark Observation Deck
  • Hotel-Lobby, Shopping Mall, ArtScience Museum (optional)
  • Mittagessen im MBS (z. B. Rasapura Masters)
  • Spaziergang über Helix Bridge zur Gardens by the Bay
  • Besuch der Gewächshäuser + OCBC Skyway (optional)
  • 19:45 & 20:15: Garden Rhapsody Licht- und Soundshow
  • Abendessen: z. B. Satay by the Bay oder Lau Pa Sat
    Tag 2: Chinatown – Little India – Kampong Glam
  • Chinatown – Buddha Tooth Relic Temple, Heritage Centre, Pagoda Street
  • Mittagessen in Chinatown (z. B. Hawker Chan)
  • Little India – Tempel, Tekka Centre, Mustafa Centre
  • Kampong Glam – Arab Street, Sultan Moschee, Haji Lane
  • Abendessen: z. B. Zam Zam oder Kampong Glam Café
    Tag 3: Botanic Gardens & Sentosa Island
  • Botanic Gardens – Orchid Garden, Swan Lake – sehr zu empfehlen wer Orchideen mag
  • Mittagessen im Park (z. B. The Halia)
  • Sentosa – SEA Aquarium, Strand, SkyHelix o. a.
  • Abendessen: z. B. Coastes oder Malaysian Food Street
    Tag 4: River Wonders & Night Safari
  • River Wonders – Pandas, Amazon River Quest, Otter
  • Night Safari – Show, Safari Tram, Walking Trails

Gerade die Kulinarik der Stadt ist sehr von Genuss geprägt. Das fängt bei Hawker Märkten an, die unter anderem mit gegrillten Hühnchenspießen und Erdnuss-Sauce einladen und das unter freiem Himmel direkt auf der gespeerten Straße. Bars mit oder ohne spektakulären Aussichten geben sich die Klinke in die Hand und haben alle ihre eigene Produktphilosophie entwickelt. Ganz zu schweigen von der mit Michelin Sterne geprägten Restaurantküche, egal ob in einer Shopping Mall oder in einem der exquisiten Hotels. Ganz besonders nett sitzt man mit Blick auf das Marina Bay Sands, sozusagen im Rücken vom Fullerton Hotel an der Waterfront der Marina Bay. Sushi und Wagyu gibt es auf der Karte in diversen Variationen oder auch fusioniert im Jypsy zu entdecken. Dazu ein Glas Sauvignon Blanc aus Neuseeland oder ein lokales Bier bei einer lauen Sommernacht, heben das Urlaubsfeeling auf ein neues Level. In der Marina Bay Shopping Mall lässt sich neben allerlei Luxus Artikeln auch vorzüglich speisen. Unabhängig ob Konzepte vom Starkoch Gordon Ramsay, der Toast Box oder das weltbekannte Dumpling Konzept Din Tai Fung, sind perfekte Anlaufpunkte für eine kulinarische Pause der Einkaufstour.

Wer einen Singapore Sling trinken möchte, geht ins Raffles Hotel und setzt sich an die Long Bar. Um die Atmospähre zu genießen muss man kein Zimmer für 1000 Euro pro Nacht buchen, der Cocktail kommt zugegeben etwas hochpreisig und mit 35 Euro ist er definitiv auch teuer. Dazu fehlt ihm ein wenig die bittere, säuerliche Note des Gins und der Limette, aber wen wundert es bei Zutaten wie Kirschlikör, Cointreau und Ananassaft?

Chinatown reizt mit seinen vielen kleinen Geschäften, den Tempeln Thian Hock Keng, Buddha Tooth Relic und dem Sri Mariamman viele Millionen Touristen im Jahr an. Es wird unter anderem die Hindu Religion gelebt, die Gottheiten haben hier ihren Wohnsitz auf Erden behalten und zahlreiche Besucher und Gläubige besuchen diese heiligen Orte.

Ein Hauch von Indien, allerdings sehr geordnet, erlebt man mit einen Abstecher nach Little India. Es geht trotz der lokalen Diziplin relativ bunt zu, was bei den Fassaden der Häuser anfängt, weiter geht zu den bunten Märkten und reichlich Klamotten, sowie dem Blumenschmuck. Auch hier sind Tempel, Moscheen zu besichtigen und zahlreiche gute Einkaufsmöglichkeiten für Seidenprodukte dürfen nicht fehlen.

Sentosa Island ist trotz vieler Besuche in den letzten 30 Jahren zum ersten Mal auf dem Zettel gelandet. Eine Kombination aus Bus und Bahn, also den öffentlichen Nahverkehr bringt Besucher innerhalb von 40-60 Minuten auf die Peninsula. Schneller ist ein Taxi, wer Zeit hat sitzt entspannt im Bus und genießt die Langsamkeit in einer schnelllebigen Stadt. Die Insel versprüht Exotic, einige Resorts bieten den bekannten 5 Sterne Luxus, die Strände sind überschaubar besucht und es fahren nur sehr wenige Autos umher.

Fazit:

Die Stadt ist voll mit Attraktionen! In Teil 2 geht es um den Flower Dome, tolle Aussichtsplatformen, Restaurants und Bars, jenseits vom Marina Bay Sands. Nicht zu vergessen den tollen Botanic Garden – let´s go!

Euer Christian

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