Flight Review: Mit JAL von Osaka nach Okinawa

Startpunkt….

….ist das Holiday Inn Express von dort geht es zum 2.Airport der Stadt, Itami (ITM). Es ist ebenfalls ein internationaler Flughafen und die 2 Platzhirsche ANA und JAL teilen sich in Süd- und Nordterminal das Gebäude auf. Buchungsklasse ist Business, was innerhalb Japans ein guter Premium Economy Class Sitz. Auch eine First wird angeboten, diese werde ich auf der Rückreise testen können. Es gibt nicht viele Länder die im Domestic Bereich Großraumflieger einsetzen, heute ist es ein Airbus A 350 in einer 3 Klassen-Konfiguration. 369 beziehungsweise 391 Reisende finden ausreichend Platz und der Komfort eines Langstreckenfliegers geht bis zur Economy Class, wo man einfach mehr Optionen für das Gepäck als auch eine gewisse Beweglichkeit hat. 7A ist ein Business Class Sitz, dieser ist im 2-4-2 Format verbaut worden und anders zu internationalen Strecken ist in diesem Ticket kein Lounge Zugang integriert. Ohne einen weiteren Oneworld Status geht also heute nix. Priority Pass hat leider auch keine „Niederlassung“ vor Ort, somit geht es zu Le Pan einem Bakery Konzept. Das Wagyu Beef Sandwich mit Tomate, einem kleinen Beilagensalat und der Coke-Zero ist durchaus gefällig und mit 12 Euro fair bepreist. Optisch sieht das Fleisch allerding ein wenig wie eine Frikadelle aus, schmeckt aber trotzdem.

Zurück zum Flug, die Security ist maximal effizient und dauert keine 5 Minuten. Etwas schlendern duch den hypersauberen, gut temperierten Airport zum Gate ist kurzweilig. Nach Tagen des „low-carbs“ gibt es zur Belohnung bei Maison Kayser ein Pain au Chocolate und einen Espresso.

Boarding:

Wenn sich bis zu 400 Menschen auf einem Inlandsflug anstellen wirds spannend. Mich begeistert seit jeher das im Inland die Langstreckenflieger zum Einsatz kommen. In Japan hat das Tradition und selbst die Queen of the Skies, die 747 mit ihrem ikonischen „Mega-Top“, war in den 80er und 90er noch im Einsatz mit bis zu 568 Sitzen

Inflight Service:

Der findet zu meiner Überraschung nicht statt! Ja richtig, knapp 2 Stunden mit einer runde Getränke und die aus großen Kannen, ohne einen touch Exklusivität. Die Homepage verweist bei dem Thema F&B nur auf mögliche Wetterkonditionen die einen Service reduzieren oder halt auch ausfallen lassen. Zum Glück überzeugt das Entertainment System, Filme die noch vor 2 Monaten im Kino liefen finden sich, so wie „der Amateur“, einem packenden Drama mit Ramir Malek. Der Dechiffrierer der CNA wird zum Special Agent, als seine Frau rücksichtslos in London ums Leben gebracht wird.

Der Sitz ist ein klassischer Premium Economy Class Sitz in der 2-4-2 Anordnung. 7 A ist ein Fensterplatz und da man in Japan bei der Zierlichkeit der Menschen nicht gleich damit rechnen muss, eine Person in Form eines Sumo-Kämpfers neben sich zu haben, bedeutet das viel Platz. Der untere Teil des Sitzes lässt sich aufklappen und ein angemessen verstellbare Rückenlehne lässt Gemütlichkeit aufkommen. Zu meiner Überraschung ist die Toilette an der 2.Tür überdimensioniert groß und bietet ebenfalls sehr viel Raum. Seat Map

Fazit:

Nach einer Stunde und 50 Minuten ist dieser Flug vorbei. Ein smoother Ride der allerdings in Sachen Inflight meiner Meinung viel zu wenig ist. In der First Class, die auf dem Rückflug gebucht ist, wird anscheinend noch ein Food & Beverage Angebot aufgetischt. In der Relation zum Preis von 118 Euro für ein one-way Ticket, ist das Produkt im Abgleich zu den Sitzen die innereuropäisch zu 99% verbaut sind, dann ok.

Keep on exploring!

Euer Christian

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