
15. Juni 2020
Der Start ist Einruhr, welches idyllisch am Rursee liegt und in 1:15 h von Düsseldorf zu erreichen ist. Der Eifel-Nationalpark wartet mit wunderschönen Wanderwegen auf, die mich in Teilen an Neuseeland erinnern, wie zum Beispiel dem Lake Waikaremoana im Te Urewera National Park, auf der Nordinsel des Südpazifik Staates. Das Wetter spielt mit, die Schuhe sind geschnürt und so geht es mit Proviant auf die 17.5 Kilometer, einmal um den unteren Rursee. An der Naherholungsanlage Antoniushof ist der erste Stop, hier wo man Tretboote mieten kann oder Segeln geht. Der Weg bringt uns weiter Richtung Osten zur Staumauer Urftsee. Diese beeindruckende Sperre welche sich über 226 m spannt und über 58 m hoch ist, wurde in 5 Jahren von 1900 – 1905 errichtet. Ein wahres Meisterwerk zu dem lange der Zugang fehlte, da es Teil des Truppenübungsplatzes war. Durch die Gründung des Nationalparks Eifel im Jahre 2004 und die veränderte politische Weltlage,wurde es wieder zu einem populären Ausflugsziel. Nach 17,5 km und ca. 4.5 Stunden geht die Wanderung entlang des Sees im Dorf Einruhr zu Ende. Verschiedene Gastronomie Konzepte laden, in diesem hübschen von Fachwerk geprägten Ort, noch auf ein Kaltgetränk ein oder sogar zu einer Übernachtung.
Die Tour im Siebengebirge kommt ohne einen See aus, glänzt jedoch durch hochwertige Abschnitte auf dem Rheinwanderweg, mit dem weitläufigen Ausblick vom Petersberg. Start ist die Klosterruine Heisterbach die 1237 fertiggestellt wurde. In seiner Größe überragte damals nur der Kölner Dom das Bauwerk. Verschiedene Einkehr Möglichkeiten entlang des Weges lassen diese 10 Kilometer auch für nicht so wanderwillige zu einem echten Vergnügen werden. Die rheinische Gastfreundschaft mit ihrer herrlichen Landschaft erleben wir auf dem Petersberg, dem ehemaligen Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland. Nach einer Erfrischung geht es auf dem Rheinsteig hinab nach Oberdollendorf und zurück durch die Weinberge zur Klosterruine, dem Ausgangspunkt unserer Tour.
Fazit: 2 traumhafte Touren direkt vor der Haustür. „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!“
Euer
Christian





















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