Düsseldorf-Hamburg in der 1.Klasse der Deutschen Bahn

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ok, wer das Format auf dieser Homepage kennt, der kennt eher die Flight-Reviews! Ich fahre öfters Bahn als es Berichte gibt, dass muss ich zugeben. Da kein eigenes Auto auf dem Hof steht, der Lebensmittelpunkt zentral in Düsseldorf liegt, liegt es auf der Hand das man durchaus ohne Auto auskommt. Mit der STR 704, deren Endstation das Polizeipräsidium ist, geht es in nur 10 Minuten zum Hauptbahnhof. Dort erwartet einen Fahrgast der 1.Klasse die DB Lounge falls es die Zeit zulässt oder der Zug mal wieder Verspätung hat. Bei guten Umsteigezeiten wird diese so gut wie nie besucht, um ehrlich zu sein verpasst man hier nicht viel. Ein Wasser, eine Coke oder einen Kaffee, allerdings mit Milchpulver. Frische Milch in einem Kaffeesystem ist operativ immer wesentlich aufwendiger, das Pulver hat sich in den letzten Jahren durchaus etabliert, ist aber kulinarisch eher bescheiden. Die Lounge liegt zudem am anderen Ende des Bahnhofs, nicht ganz optimal und nicht wirklich zentral. Am Gleis 17 geht es an diesem Morgen nach Hamburg. Der ICE der 3.Generation bietet eine 1-2 Bestuhlung mit einem durchaus guten Service am Platz und nicht nur im Speisewagen. Die abwechslungsreichen Inhalte des auch oft genannten Bordrestaurants umfassen dieser Tage mehr als nur Filter Kaffee oder ein Sandwich. Man ist angekommen im Land von Quinoa oder Couscous, auf naja sagen wie mal der trendigen veganen Schiene. Wer sich auch ein wenig mit der Logistik einer Bahngesellschaft auseinander setzt, wird schnell feststellen, dass dies eine echte CHALLENGE ist! Warum? Nun ja wenn der ICE wegen Verspätung im nirgendwo stehen bleibt, die Elektrik somit über Nacht vom Netz genommen wird, wird schnell klar das hier alle gekühlten Lebensmittel, welche schnell verderblich sind, „hops gehen“. Ein weiteres Beispiel dieser Herausforderung ist eine Verspätung,  übrigens wie wir alle wissen passiert dies mit einer gewissen Regelmäßigkeit und daraus resultiert dann auch mal schnell eine reduzierte Zeit im Bahnhof. Das heißt wiederum für die Nachbestückung durch die lokale Crew besondere Hektik und Stress und es entsteht eine gewisse Unterlieferung, weil zu wenig Zeit verfügbar war. Der nächste logische Dominostein der fällt ist dann, dass die Verfügbarkeit der Artikel in der Speisekarte nicht bis zur Endstation reichen, weil auch der Speisewagen wird immer besser angenommen und bildet eine erhöhte Frequenz ab. Dies sind aber auch nur 2 Beispiele die schief laufen können, in der Bahn-Republik Deutschland, aber meistens keiner von den Reisenden auf dem Schirm hat.  Somit relativiert sich doch oft der Einblick was hier täglich wirklich geleistet wird.

Auch klar, meckern ist einfach, besser machen fast unmöglich. Die heutige Fahrt endet mit nur 6 Minuten Verspätung im Hamburger Hauptbahnhof, bei der Rückfahrt ist man pünktlich! Toll das es auch einmal klappt, komfortabel, entspannt ohne Autobahn Stress von A nach B zu kommen – Well Done Deutsche Bahn![/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][us_image_slider ids=“11758,11757,11756,11755,11752,11754″][/vc_column][/vc_row]

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