
13. März 2026
Allen guten Dinge sind 3! Es mag sein das dieser Spruch ein wenig aus der Mode gekommen ist, hier und heute feiert er seine Rückkehr. Im letzten Teil geht es um 48 Stunden auf der indonesischen Insel Java. Let´s go!
Die Weiterreise nach Surabaya:
Startet realtiv früh mit dem privaten Transfer um 6:15, für die 20 minütige Fahrt, welche die Gäste an der Marina Bay abholt. Im Flughafen angekommen, Terminal 2, ist es dann gleich wieder so, dass es gefühlt die nächste Hotellobby ist. Changi Airport verwöhnt seine Gäste, wer Business Class fliegt ist in der Regel sowieso schnell eingecheckt. Ob es unbedingt diese Reiseklasse auf 1 Stunde und 50 Minuten sein muss, bleibt schlussendlich jedem selbst überlassen. Bei Singapore Airlines ist sogar die Economy ein Erlebnis, die Business umsomehr! Auf diesem Flug gibt es keine First Class. Ein Abstecher in die Lounge und schon geht es mit 7:50am nach Indonesien.



Dort angekommen geht es durch das wuselige Verkehrsaufkommen, die Indonesier lieben ihre Motorroller, direkt in das Hotel Majapahit Surabaya, welches zur Accor Group gehört. Es ist eine Herberge mit viel Tradition und eine wirklich schöne Anlage. Am nächsten Morgen wird es gegen 4:15am in Richtung Bromo Tengger Nationalpark gehen, eine wilde Vulkanlandschaft die noch immer sehr aktiv ist.



Es ist zugegeben Regenzeit und die Chance einen Traumtag im Park zu verleben ist somit gering! Für einen Sonnenaufgang muss der Besucher noch wesentlich früher aus dem Bett und da die Chancen darauf an diesem Tag gering sind, geht es erst kurz nach 4 in Richtung Süden. Die 2 stündige Fahrt erfolgt zu 30% über eine sehr freie Autobahn, im Anschluss wird es schon alleine durch den Regen, enge Straßen, aber auch wegen der Vegetation interessant. Der Park liegt in der Provinz Ost-Java auf der gleichnamigen Insel und besteht seit 1982. Der höchste Berg ist der mit 3676 Meter hohe Stratovulkan Semeru, welcher sich an diesem Tag leider hinter eine dicken Wand von Wolken versteckt. Ein richtig schöner Blick ergibt sich auf das Sandmeer innerhalb der Kaldera, welches einer Wüstenlandschaft ähnelt und nur mit einem Allrad Fahrzeug befahren wird.















Man kann sich nur vorstellen, insbesondere wenn man die perfekten Bilder im Internet kennt, was einem am heutigen Tag sprichwörtlich „durch die Lappen geht“, aber so soll es halt einfach mal sein. Es kommt in Summe kein innerlicher Groll, nach dem Motto „nun einmal hier zu sein und all dies nicht sehen zu können“, auf. Die landschaftliche Schönheit ist auch auf diesem Tagesausflug allemal greifbar und die Rückfahrt gestaltet sich, mit einem Fahrzeugwechsel entspannt und mit vielen Glücksgefühlen im Gepäck, kurzweilig.
Zurück im Hotel ist es Zeit für ein wenig Wellness, hier bietet sich das Fitnesscenter, der Pool oder eine Massage an. In unmittelbarer Nähe und fussläufig, gibt es eine abgestellte Boeing 737 zu bewundern, die nun als Restaurant betrieben wird. Von innen ist sie hochmodern und auf Privatjet Niveau gestalten worden. Das nahe gelegene Shoppingcenter Tunjungan Plaza 5 ermöglicht den Shoppern eine breite Auswahl an Luxuslabeln aus der ganzen Welt. Wer bei einem Durchschnittsgehalt von 200-300 US Dollar im Monat hier einkaufen geht, bleibt erstmal unbeantwortet.
Ebenfalls sehenswert ist die Masjid Al Akbar Surabaya Moschee und diese ist mit 65 Metern definitiv eine der höchten Gotteshäuser in Süd-Ost-Asien. Die bläulichen Kuppeln glänzen in der Abendsonne und es gibt dort oben eine Aussichtsplatform, mit dem Blick in das städtische Umland.






Noch ein Absatz zum Hotel….
Dieses ist schon eine lokale Ikone, wenn auch schwer in die Jahre gekommen. Wer in die Empfangshalle tritt, macht eine Zeitreise nach 1910! Das Personal ist sehr zuvorkommend, die Park ähnliche Anlage ruft gedanklich zumindest eine Verbindung zum legendären Raffles Hotel in Singapore hervor. Diese ist gepflegt und gepaart mit der weißen Fassade eine entspannte Atmosphäre. Allerdings sind die Zimmer schwer in die Jahre gekommen, die Klimaanlage funktioniert nicht mehr so richtig, diese läuft auf „Dauerkalt“ und entsprechend ergeben sich in so einigen Räumlichkeiten modrige Gerüche, die auf zu viel Feuchtigkeit hinweisen. Das Foyer bietet diverse Sitzmöglichkeiten, eine Bar die durchaus gute Cocktails mixt, ein Essensangebot das ebenfalls positiv zu überraschen weiss. Ebenfalls wird an 360 Tagen im Jahr eine große Frühstücksauwahl als Büfett gereicht, eine Eierstation und so einige lokale Spezialitäten wie asiatische Suppen. Die Gym ist aus den 80er Jahren und der Pool braucht zwangsläufig, wenn man in der 5 Sterne Liga spielen möchte, ein make up!












Fazit:
Der Bromo National Park ist vermutlich für viele die hierher kommen die Anlaufstation Nummer 1. Auch wenn es wetterbedingt nicht hat sein sollen, ist mal wieder „der Weg das Ziel“ gewesen. Die tolle Business Class von Singapore Airlines mit ihrem wirklich guten Staff, die Freundlichkeit der Locals, die Eindrücke einer Vulkanlandschaft und die zahlreichen Mopeds die jede Straße hier in ein kleines Chaos verwandeln, sind ein Teil der Süd-Ost-Asiatischen Kultur-gern wieder!
Euer Christian












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