
10. Juni 2016
Schonmal vorab gibt es für die kulinarischen Inhalte klare und den Wiener klar definiert Inhalte, zum Beispiel….Wiener Schnitzel, Marillenknödel und oder Kaiserschmarrn Essen gehen. Aber Wien hat kulinarisch weitaus mehr zu bieten und ist wie heute jede Metropole top aufgestellt, wenn es um die globale Kulinarik geht. Somit ergibt sich eine interessante Essenz aus Tradition mit Ihren Kaffeehäusern und der Moderne die sich mit trendigen Konzepten wie dem „Motto am Fluss“ wiederspiegelt. Von „high-class-cuisine“, über Szene „hot-spots“ bis hin zu den Wirtshäusern, „Beisln“ oder „Heurige“.
Der Freitagabend wird eingeleitet mit ein paar pre-dinner drinks „am Fluss“, sprich am Donaukanal. Hier haben sich neben den trendigen Konzepten, auch die einfachen „beach locations“ angesiedelt, welche mit Strandstuhl/-liege locken und bei Sonnenuntergang das eine oder andere Glas „Trummer“ Bier gekühlt bereithalten.
Um nur einige zu nennen, denn es lohnen sich so gut wie alle, sind dies der „Tel-Aviv-Beach“, die „Strandbar Hermann“, das „Badeschiff“, wo man auch gleich die komplette Abkühlung „auf der Donau“ schwimmenden Pool suchen kann.
Gerade jetzt, zur nun anstehenden Winterzeit, lässt sich schon ein Vienna Trip im Frühjahr 2017 gut planen.
Auch ein paar gute Tipps zur Stadt hat die folgende Seite parat:
Motto am Fluss – Planter´s Club – Sofitel – afterwork tour on a friday – hotspots!!!
Nach den drinks geht es weiter zum Dinner ins Cafe des Restaurants „Motto am Fluss“, wo alles unter dem Motto „Bio“ steht. Die Weine, vornehmlich österreichische Gewächse im modernen Stil, aus der Wachau, Neusiedler See oder der Steiermark schmecken, unabhängig ob rot oder weiss. Bei Burger oder dem Spinat-Ziegenkäsesalat lässt sich vortrefflich der laue Sommerabend in bester Gesellschaft verbringen. Bei Musik, welche zu späterer Stunde von einem DJ live „gesamplet wird“, lassen sich vortrefflich Pläne schmieden welche Bar es später zu erkunden gilt.
Da der Abend eh schon fortgeschritten ist, bietet sich der nicht unweit liegende Planter`s Club an. Gedimmtes Licht, Jazz, eine kleine Zigarrenauswahl im Angebot und eine 110 Seiten umfassende Barkarte lassen wenig Wünsche offen. Allerdings fällt auf, im Vergleich zu Manhattan, dass die Garnitur der drinks etwas „sparsamer“ ausfällt, was dem Spassfaktor in der Runde keinen Ablass tut.
Nach soviel talk, smoke & drink geht es weiter in der sommerlichen Wiener Nachtluft zum Sofitel, in „das loft“. Hier überragt eher die Sicht und das Lichtermeer der Stadt, weitaus wenig spannend und gut gemixt sind die Cocktails. Zuviel Alkohol, somit schlecht balanchiert, keine kreative Garnitur, geschweige denn „cooles design“ bei den Eiswürfeln, was aktuell in „big apple“ der letzte Schrei ist in den Topbars, machen den Aufenthalt zu einem kurzen.
http://www.sofitel-vienna-stephansdom.com/de/das-loft-bar-lounge.html
Kussmaul – „we´ve got it“!
Das Kussmaul! Cooler Verschnitt aus Bar, Toprestaurant mit Chefstable, einsehbarer Konditorei und kulinarischen highlights. Man merkt dem Patron gleich eine gewisse Internationalität an, denn er wirkte unter Altmeister David Bouley´s Danube in New York und ist fast täglich persönlich vor Ort. Hier schmeckt der Burger, aber auch erlesenere Zutaten wie Hummer oder Taube. Das Kussmaul liegt im Biedermeierviertel am Spittelberg, direkt neben dem gleichnamigen Theater am Spittelberg, wo am Wochenende diverse unterschiedliche Vorstellungen stattfinden.
Steirereck – Weltklasse!
Absolute Topgastronomie der Extraklasse im Wiener Stadtpark! Jeder Menügang wird mit einer kleinen Karte erklärt, die Chefin bedient persönlich kompetent im Restaurant und die 30 köpfige Brigade schnurrt nur so durch den Service, wie ein Schweizer Uhrwerk. Extreme Regionalität sind der Kern der Speisekarte, gepaart mit modernster Küchentechnologie, welche im Labor des Hauses auf Produktseite vertieft wird, von Gefriertrocknen, Sous-vide, bis hin zur klassischen Sauteuse oder „Bratpfanne“.
Mraz und Sohn – Molekular mit familiärer Atmosphäre
Auch ganz spannend, aber vom Prunk eines Steierecks weit entfernt, nichtsdestotrotz nicht weniger einladend, ist Mraz&Sohn. Allerdings bin ich hier der Meinung das man nicht alles immer selbst produzieren muss. Das zum Beispiel spiegelt sich bei den Brötchen wieder, welche „zäh“ sind, sprich beim Beissen etwas gummihaftes haben. Der Service ist aufmerksam und zu Späßen aufgelegt, das Essen ausgezeichnet und immer mit etwas „surf&turf dabei, was der Gang „Knochenmark, Pulled Pork, Jakobsmuschel“ beweißt.
Do&Co die Weltküche zu Gast in Wien
Als in den vergangenen Monaten das „Do&Co am Stephansplatz“ anstand haben ich mich noch gefragt, ob es sich gut bei einem „Aktien“ geführten Haus Essen lässt!? Shareholder Value und Food geht meiner Meinung nach nicht so sonderlich gut einher, aber es soll ja bekannterweise Ausnahmen geben! Attila Dogudan ist ein viel umher gereister Mensch und der Gründer der Company. Die Lage des Restaurants ist genial und direkt im 7.Stock am Stephansplatz. Verschiedene Konzepte werden angeboten, von einer kleinen Sushi-Insel, Bufett, asiatisch oder a la carte, oder auch die moderne österreichische Küche. Do&Co catert wirklich überall. Egal ob in 10000 Metern Höhe, bei Formel 1 Rennen oder bei einer Fußball WM. Übrigens das Sushi & Sashimi ist dann auch ausgezeichnet und der lokale Chardonnay, mit dem Blick über die Stadt, machen einen Besuch „beim Aktienunternehmen“ wert.
Fabio – Mediterran
Wer einen „hotspot“ in Wien sucht ist bei „Fabio“ gut aufgehoben. „High-society“ ist hier mal angesagt, egal ob ehemalige Rennfahrer, Schauspieler oder Designer geben sich an manchen Tagen die oft strapazierte Türklinke in die Hand. Das Restaurant liegt im 1. Bezirk, Edelshopping bei Prada oder Gucci kein Problem aber nicht inklusive und so lässt sich das „Schnäppchen“ anschliessend bei Prosecco und Büffelmozzarella feiern Das Ambiente im kosmopolitsch design ist trendig und hip und wie der Küchenstil Geschmackssache. Wie der Name halt schon sagt gibt es hier ziemlich viel mediterrane Speisen und unter dem Strich ist die Qualität „tutto bene“! Somit eine verlässliche Adresse für alle Fans der Küche des Mittelmeers.
Lugeck – Schnitzel und Knödel
Nun mal ein „Schnitzelhaus“! In der Wiener Institution „Lugeck“ gibt es feinste Kalbschnitzel, nicht zu dünn, nicht zu stark geschnitten, einfach perfekt und in Butterschmalz ausgebacken. Zugegeben auch wenn die location etwas touristisch ist, aber hier sitzt man gerade im Sommer verkehrsberuhigt draußen als auch drinnen, in der neu interpretierten Gaststube eines Wiener Wirthauses perfekt und gut bedient!
Plachutta – Siedefleisch vom Rind
Aber was wäre der Besuch der Stadt aus kulinarischer Sicht ohne das „Plachutta“, wo Tafelspitz, Schulterscherzl oder auch weniger bekannte Stücke wie das Hüferschwanzl (Bürgermeisterstück) aufgeschnitten im Kupferkessel serviert wird. Bei den mittlerweile 6 Betrieben wird man durch hohe eingespielte Standards gut bedient und lecker traditionell versorgt.
Als nächstes folgen Kaffeehäuser obwohl die immer unspannender werden auf der Produktseite, die jungen „Baristaläden“ überholen links und rechts!!!
Im Dezember geht es dann via Silicon Valley, mit Foodtrucks und Fast Casual Konzepten, weiter nach Seattle, mit seinem neuen Starbucks „R“ Store und Auckland, in das Land des Rugby Weltmeisters.
Bis dahin, „baba“Euer Christian aus Wien
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