Wein Review: Black Print 2012 in der Magnum Flasche

Um einmal mit der Beschaffung anzufangen, mir ist nicht mehr bewusst woher diese 1.5 Liter Flasche herkam? 2012 scheint eine gefühlte Ewigkeit her, die Lagerzeit von fast 13 Jahren ist für eine Magnum Flasche nicht wirklich lang, da diese Größe in der Regel die doppelte Zeit braucht um zu reifen.

Markus Schneider ist ein Winzer der mega geschäftstüchtig ist-Respekt! Er kreierte schon unzählige Cuvée´s und „verrät“ eigentlich nie welche Trauben er da in die Weine „reinbuttert“. In Rheinhessen gibt es seit vielen Jahrzehnten den Dornfelder, eine Rebsorte die tendenziell und vor allem international wenig im Mittelpunkt stand. Die Rebsorte steht im Ruf eine gute Farbgebung zu haben, aber wenig dezidiert wahrgenommen zu werden. Zudem ist Rheinhessen und in der Verlängerung die Pfalz die größte Anbauregion für Wein in Deutschland, was nicht immer für Qualität spricht. Wer ein wenig recherchiert der findet heraus, der Winzer verarbeitet Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Dorsa, Syrah, Blaufränkisch für diesen Wein, in seinen jüngeren Jahrgängen.

Aber Markus Schneider schafft es seine Weine, durch eine solide Qualität, welche gepaart mit einem guten Marketing daher kommt, erfolgreich zu platzieren. Der 2012 ist in der Nase leicht muffig, etwas Cassis lastig, in Teilen auch metallisch, manche würden das auch als „Kellerduft“ beschreiben, ein Mauerwerk durchtränkt von Feuchtigkeit bringt es in gewisser Weise auf den Punkt. Vielleicht liegt es auch an der Lagerung, schließlich sind so einige Jahre seit der Lese vergangen und auf der Zunge kristallisiert sich neben einer noch lebendingen Säure, durchaus auch ein beeriges Aroma wider. Mit 14.5 % Alkohol gehört er sicherlich zu den schweren Weinen, deren Trauben augenscheinlich viel Reife, Süße/Zucker und Sonne erfahren durften.

Fazit:

In Summe ein leckerer Tropfen, dass Erlebnis eine Magnum Flasche aufzuziehen ist immer besonders und nicht alltäglich. Gegrilltes Gemüse mit Knoblauch, Thymian, Oregano und extra vergine Olivenöl schmeckt dazu. Nicht zu vergessen eine Scheibe Walnussbrot vom weltbesten Bäcker „Hinkel“.

Gerne wieder!

Euer Christian

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