Hotel Review: Paris – das Chateau Frontenac ****

Mitten im Herzen von Paris liegt das 4 Sterne Hotel Chateau Frontenac. Mit bis zu 15 Zimmer Kategorien hat man die Qual der Wahl. Für diese 3 Übernachtungen fiel die Wahl auf ein Classic Zimmer, mit knapp 30 Quadratmeter ist es angenehm geräumig.

Die Ankunft und Anreise:

Ist herzlich und erfrischend. Der französische Akzent im englischen lässt sogar gleich das Urlaubsfeeling steigen. Klein aber fein ist der Rezeptions- und Conciergebereich, das Personal ist aufmerksam und die Prozess des Checkins innerhalb von wenigen Minuten ohne große Wartezeit erledigt. Unweit der Avenue des Champs Élysées und in nur 3 Minuten Laufdistanz lässt es sich im Indigo Parkhaus sehr gut die Karosse abstellen. Mit 140 Euro für 3 Tage ist dies allerdings kein Schnapper, aber wer mit dem Fahrzeug kommt der hat es so wirklich maximal bequem.

Das Zimmer:

Beim Eintreten setzt man den ersten Fuß in eine Art Flur. Mit 2-3 qm sicherlich nicht allzu üppige aber in Sachen Lärmschutz in Richtung Flur ein zusätzlicher Bereich. Dann biegt man direkt links in die Toilette ab oder ins Zimmer. Die Betten sind bequem, es gibt genügend Stauraum für die Koffer, der Blick aus dem 3.Stock auf die schöne Pariser Architektur ist ein Traum. Die Doppelfenster halten so einiges vom Straßenlärm dort wo er hingehört, das Badezimmer ist mit ca.10 qm und einer Badewanne definitiv großzügiger gestaltet. Im Zimmer selbst findet sich ein hygienischer Holzboden, der normalerweise einem Teppichboden zu bevorzugen ist. Allerdings nicht in dieser Herberge. Es ist relativ hellhörig, darunter leidet auch der Schlaf. Der obligatorische Safe, ein Wäscheservice sowie ein gut dimensonierter Kühlschrank sind Standard.

Das Frühstück:

Ist sehr breit gefächert. Von frischen Obst, Croissants, kalten Aufschnitt, Käse und Eierspeisen bietet es mehr als man vermutlich um die Zeit essen kann. Nur das Personal macht am ersten Tag nicht wirklich Anstalten Serviceorientiert zu arbeiten. Woran macht man dies fest? An Tischen die nicht abgeräumt werden und somit wild aussehen, der Empfang ist schon heftig unterkühlt und dauert ewig, obwohl nicht so wirklich viel los ist. Am 2.Tag wird dies etwas besser, vielleicht war es auch nur die sonntägliche Lethargie? Schade ist auch die Location, im Keller, ohne Fenster und mit wenig Esprit.

Gym oder Wellness Area:

Fehlanzeige! Ein typisches etwas in die Jahre gekommenes Stadthotel. Nunja man kann halt die Meter tagsüber in dieser traumhaften Stadt machen. In einem Cooperations-Hotel, 9 Gehminuten entfernt, wird diese wohl in einem gewissen Umfang abgebildet.

Fazit:

Kann man machen, muss man nicht. Die Rate ist brutto mit knapp 300 Euro pro Nacht happig. Es ist halt auch Paris, die Stadt die sicherlich historisch gesehen und vom Kunstangebot, aber auch der Architektur, die Nummer 1 in Europa ist. Unter dem Strich hat sich die Herberge nicht bei einer möglichen und erneuten Reise in die Hauptstadt qualifiziert.

Euer Christian

https://www.hfrontenac.com

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