
03. Februar 2025
Die Ausgangslage:
Zugegeben der Besuch liegt einige Monate zurück. Es war ein Freitagabend, Dinner mit Freunden und die Frage wohin soll es gehen? Im mondänen Oberkassel im Chez Lio am Barossaplatz finden sich Freunde französischer Küche ein. Lio ist übrigens der jüngste Sproß in der Familie und Namensgeber des Restaurants. Die Familie Hülsmann betreibt einige Restaurants in der Stadt und hat 45 Jahre Tradition, welche viel Qualität und Beständigkeit verspricht.
Das Restaurant:
Wurde im Jahr 2022 neu eingerichtet, mondernisiert. Rechts finden sich Hochstühle und Tische, mit dem Rücken sitzt man an der Fensterscheibe auf einer Bank. Freunde von normalen Sitzgelegenheit kommen auch auf ihre Kosten nämlich an den Tischen. Das Chez Lio hat von morgens um 10:00 Uhr zum Frühstück bis 22 Uhr geöffnet. Respektable Öffnungszeiten das muss man ohne Zweifel dem Betreiber hoch anrechnen. Wobei ich mich nach dem Abendessen frage, ob das immer der richtige Fokus für Qualität ist? Die Speisekarten Ausrichtung ist neben französisch auch sehr Seafood lastig. Liebhaber von Schalen- und Krustentieren kommen somit bei Austern, Crevetten oder Hummer auf ihre Kosten. Wir bestellen einen Hummer Cocktail mit Mesclun-Salat, der kreisförmig mit einer Cocktail Soße serviert wird. Die Portion hat eine gute a la carte Größe und kostet 21,90 Euro. Geschmacklich ist das Gericht in Ordnung, es fehlt etwas an Säure und die solide Produktfrische hinterlässt einen guten Eindruck! Die Hummerkroketten sind heute abend leider „aus“ und so fällt eine weitere Wahl auf die französische, gratinierte Zwiebelsuppe. Diese ist leider so dermaßen voll mit Einlage und dem aufgeqwollenen Käsecrouton, dass nur wenig Freude und Begeisterung entsteht. Es ist viel zuwenig Flüssigkeit und viel zu viel Einlage, ein Missstand der einen nicht appetitlichen Eindruck hinterlässt. Die im Hauptgang bestellten Sepia-Nudeln mit Hummer und Flusskrebsen sind ähnlich lieblos angerichtet, als großer unappetittlicher „Haufen“. Das Verhältnis von Soße und Pasta stimmt vorne und hinten nicht, der Anteil Nudel ist viel zu hoch. Das bestellte Risotto ist leider auch nicht gut umgesetzt, das Korn ist einfach noch zu hart. Der Asia-Style hergestelte Schweinbauch wirkt in gewisser Weise unappetitlich, die Proportionen auf dem Teller stimmen nicht und die dazu gereichte Soße ist zu viel. Der vielleicht beste Teller aus der Küche ist die Orangen-Creme-Brulee die mit 7.50 Euro solide bepreist.
Beim Wein fällt die Wahl auf einen Weissburgunder Barrique von Weingut Liebieg, der trotz der Holzfassreifung und Jahrgang 2018 eigentlich nicht mehr ausgeschenkt werden sollte. Er erinnert mit leichten Noten von Sherry an Überreife. Der Kollege aus dem Service ist stets bemüht, kann den Abend und die Küchenleistung aber auch nicht mehr retten.
Fazit:
Das war nix! Die Teller gehen mit ausreichend Resten wieder zurück in die Küche. Die Leistung passt nicht. Mir fehlt in diesem Konzept der Fokus. Frühstück, Mittag, Nachmittagskaffee und Abendessen lassen meiner Meinung nicht genug Spielraum um eine Kernkompetenz zu haben. Aber vielleicht kommt man beim nächsten Mal, soweit es das geben sollte, auf ein paar Tappas und ein Glas Wein.
Euer Christian
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