Kartoffelsalat mit Bio-Wienerle

Was ist das denn bitte für ein Klassiker? Es ist DER unter den einfachen, leckeren, ja gutbürgerlichen Gerichten, die man allerdings auch oft in einer bescheidenen Qualität serviert bekommt. Der Salat selbst stammt oft und in vielen gastronomischen Einrichtungen aus dem Eimer – soviel zur Geschichte 🙂 . Egal ob mit Mayonnaise zugekleistert oder mit einem brennenden Essig mariniert, bis hin zu Scheiben welche in Bratkartoffelstärke und nicht hauchdünn geschnitten wurden.

Es gibt sicherlich viele Möglichkeiten diese Tradition zuzubereiten, anbei eine von der ich annehme, dass sie eine gute Qualitätsstufe erreicht! Folgende Zutaten sind für 2 Personen dafür nötig:

600 g festkochende Kartoffeln mit Schale und etwas Salz kochen – 1 Roscoff Zwiebel, diese ist wesentlich leckerer, saftiger und fester als gewöhnlich Zwiebeln – 1 Knoblauchzehe – – 12 Kirschtomaten für etwas Farbe – 1 Eßlöffel Schnittlauch oder Frühlingszwiebel Ringe – Salz und Pfeffer aus der Mühle sowie frisch geriebene Muskatnuss – 6 kleine Gewürzgurken (Cornichons) – sowie 3-4 Eßlöffel von der Essiglauge für die Vinaigrette – 6 Eßlöffel milden Weißwein Essig – 12 Eßlöffel kalt gepresstes Rapsöl – 1 TL Senf – – 100 ml Gemüsebrühe – frisch gehobelten Meerrettich – 4 Wienerle im optimalen Fall in Bioqualität

Nachdem die Kartoffeln gekocht wurden, diese pellen und auskühlen lassen. Für die Salatsoße den Senf in eine Schüssel geben. Den Essig, die Gemüsebrühe, etwas Gurkenwasser aufgießen und das Öl einrühren, so dass eine Emulsion entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken. Die Zwiebelwürfel, den gehackten Knoblauch, die in Scheiben geschnittenen Gurken hinzugeben. Die Kartoffeln nun in dünne Scheiben mit einem Küchenmesser schneiden und marinieren. Den Meerrettich fein reiben und final mit ein wenig Schnittlauch bestreuen. Die Würste in heißen, nicht kochenden Wasser für 6-8 Minuten erhitzen und mit etwas Senf dazu reichen.

Fazit: Ein guter Kartoffelsalat sollte nicht so schwer sein. Wichtig ist das er „SCHMATZT“, sprich nie zu trocken daherkommt. Guten Appetit!

Euer Christian

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