
25. Juli 2025
Ein Stopover auf dem Weg in den Osten bringt mich in die finnische Hauptstadt Helsinki. Die gut 500.000 Einwohner große City mit ihren unzähligen Schäreninseln ist es eine perfekte Größe für 19 Stunden layover time. Ich wollte schon lange mal mit der Nationalfluggesellschaft Finnlands fliegen, sie sind unter anderen bekannt für ihren eigenen Weg in Sachen Business Class Sitz. Während andere Carrier über Jahre nicht fertig werden, was sicherlich in Teilen auch der Größe der Flotte geschuldet ist, haben die Finnen mit ihrem Lounge-Sitz-Produkt etwas Einzigartiges verbaut. Dazu gibt es mehr im Bericht über den Flug Helsinki nach Osaka.
Nach der doch recht späten Ankunft geht es direkt mit einem Uber in das Hotel, welches fussläufig zur Innenstadt liegt. Der 1972 entstandene Bau wurde während der Covid-Zeit renoviert und zeigt sich von einer sehr guten Seite.
In Helsinki selbst trifft der allgemeine Tourist auf eine gute Infrastruktur, viel Design und jede Menge Geschichte. Erste Anlaufstation ist der weiße Dom, welcher aktuell teilweise wegen Renovierungsarbeiten verhüllt ist. Architekt Carl Ludwig Engel, ein Deutscher aus Berlin-Charlottenburg der 1818 nach Veränderung suchte, durfte hier sein Können unter Beweis stellen. Das Bauwerk besticht, wie auch der Name schon sagt, durch die massive schneeweiße Fassade mit seinen Säulen und wurde im Empirestil erbaut.
Zu Fuss geht es weiter zur heimlichen Nummer 1 in Helsinki, den Allas Sea Pools, ja genau einem Schwimmbad. Es ist direkt im Hafen integriert worden, die „locals“ aalen sich in der Sonne und nehmen eine kühle Erfrischung im Becken. Ja und zugegeben, es gibt nicht viele Städte wo der Pool in der Nähe des Hafenbeckens platziert wurde, spontan fällt mir da noch Monaco ein. Nebenan genießt der allgemeine Tourist ein kühles Getränk oder einen Kaffee, schaut dabei den ankommenden und ausfahrenden Schiffen zu.
Der Stadt-Spaziergang führt anschließend über den Marktplatz Kauppatori und den Esplanadi Park, zur Hietalathi-Markthalle. Diese empfiehlt sich laut Reiseführer durch die lokale Kulinarik, was mich vor Ort nicht so richtig abholt. Unter anderem gibt sich Japan die Klinke in die Hand, es scheint ganz so das dieses Land durch die Direktverbindung hierher hoch im Kurs steht, aber auch indische Curry´s finden sich. Mir fehlt ein wenig die Authenzität, zudem sind einige Flächen gar nicht belegt und es kommt ein Gefühl von einem „sterbenden Schwan“ auf. Trotzdem lädt bei Sonnenschein der Außenbereich auf ein Getränk ein und lässt die Zeit nur so dahin schmelzen.
Auf dem Fußweg zurück zum Hotel ist das unterirdisch liegende Amos Rex Museum einen Stop wert. Naja zumindest auf das futuristische und leicht surreal wirkende architektonische Dach geht es mit beiden Füßen. Es werden Stücke von Nachwuchskünstlern als auch postimpressionistische Werke aus der Sammlung des Architekten Sigurd Frosterus gezeigt, die allerdings bis zum nächsten Mal warten müssen. Hintergrund hierfür ist die Weiterreise nach Osaka, welche ansteht.
Eine schöne Stadt bei idealen Wetter. Gerne kommt man hierher zurück, für einen ersten Eindruck waren die Stunden doch schon ausreichend, auch wenn die Sehnsucht auf eine Fahrt zu den vielen Inseln weiter hoch bleibt.
Euer Christian

























27. Februar 2026
Back to the Basics, könnte es diesmal heißen. Mehr aus Zufall ist es, ein Abendessen „in Helene“ zu genießen. Was etwas anrüchig klingen mag ist eine Mahlzeit im Neo-Schwäbischen Gasthaus im Stuttgarter Stadtteil Heslach. Unweit vom Park Inn Hotel erlebt man die lokale Küche der handgemachten Maultaschen und Linsen, mit reichlich Tradition, aber auch viel frischem Wind. Alle Gerichte die […]
22. Februar 2026
Wenn eine Reise nach Asien ansteht kommt bei den allermeisten Menschen eine gewisse Vorfreude auf. Krönen tut das Erlebnis wenn es komfortabel und luxuriös ist, allerdings smart finanziert. Das fängt bei den Flügen die mit Meilen gebucht sind an und geht weiter über die Hotellerie und Gastronomie. Auch hier kommt wieder die American Express Platinum Card ins Spiel, mit ihr […]
16. Februar 2026
Im Burnt Ends, welches mit einem Michelin Stern ausgezeichnet ist, dreht sich alles um Woodfire, also das gute alte Lagerfeuer, wobei die Küche und deren Gerichte alle Einflüsse rund um den Globus einfließen lässt. Das Lokal liegt seit 2021 etwas außerhalb von downtown, hat sich in der Fläche verdoppelt so erklärt es der auskunftsreiche Kellner und befindet sich nun in […]
14. Februar 2026
Mal wieder landet ein französischer Wein im Glas und das auch ein Stück zurecht. Wer den Blog ein wenig verfolgt der kennt die Vorliebe für typische Bordeaux Cuveé´s. Gut ist das Château Grand-Mayne, in der 1 Le Grand Mayne, im Saint-Émilion, einer Ecke die definitiv auch noch auf der Bucket List steht. Der Mischsatz besteht aus 74 % Merlot was […]
11. Februar 2026
Die Langstrecke in das geliebte Singapore übernimmt „wie immer“ eine Boeing 777-300er, der Sitzplatz ist direkt hinter der First Class, ein sogenannter Throne-Seat (Einzelplatz) – 4 A. Auch wenn die Bestuhlung in die Jahre gekommen ist, ist sie immer noch besser als auf vielen Fliegern die eine 2-2-2 Anordnung haben. Allerdings gilt es zum Beispiel bei der Reihe dahinter (2-2-1), […]
08. Februar 2026
Wer nach Hamburg kommt hat eine breite Auswahl an Herbergen, von gehoben bis zum Backpacker. An diesem Wochenende fällt die Wahl auf das Conrad Hotel, eine Marke der Hilton Gruppe. Die Lage und die Erreichbarkeit: Ist schonmal sehr gut. In 5 Minuten geht es zu Fuss zum Bahnhof, mit dem Auto fährt man direkt vor in die Bugenhagenstraße. Der freundliche […]