
18. Januar 2019
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Oslo oder besser der internationale Flughafen „Gardermoen“ ist mein erstes Reiseziel des Jahres. Noch vor Zürich mein präferierter Airport in Europa. Woran das liegt? Am F&B Angebot! Da mein Beruf es zulässt, dass ich auch hinter die Kulissen der jeweiligen Konzepte schauen darf, wird auch schnell klar warum! Grundlage hierfür ist die Infrastruktur, die es zulässt Produktqualitäten zu liefern die an anderen Standorten so nicht möglich sind. Jedes Konzept hat neben dem „front of house“ auch einen guten „back of house“ Bereich zu bieten, sprich eine Küche in der die Produkte ohne lange Transportwege und mit kurzen Intervallen bei der Nachproduktion, den Weg zum Gast finden. Wenn zentral in einer sogenannten „CPU“ (Central Production Unit) Lebensmittel wie Sandwiches, Salate, Wraps oder auch Suppen für mehr als 10 verschiedene Brands produziert wird, kann Qualität nur in abgeschwächter Form geliefert werden. Das hat mehrere Hintergründe, zum einen ist es der Warenfluss, sprich die Vielzahl an unterschiedlichen einzelnen Produkten für jede Marke, zum anderen der Fokus und die sich immer wieder für die Mitarbeiter unterschiedlich darstellenden Rezeptanleitungen, bis zu den Anlieferungswegen für warme Speisen, die in einem Airport schnell einige Kilometer betragen. Aber auch Lagerengpässe, zu straffe Personalplanung spielen eine wichtige Rolle beim Thema Qualität. Hier in Oslo merkt man das bei der Planung, gepaart mit der Budgetherausforderung, die Satelittenküchen ganz im Sinne von „operational and quality excellence“ implementiert wurden.
Nun ist es auch einmal Zeit etwas zu verkosten! Shrimps auf Rührei und Toast, eine Seafood Schnitte mit reichlich Krabbenfleisch, ein Vitamin shot mit Kurkuma wie ich ihn nur von der eignen Saftpresse her kenne. Alle Produkte erfüllen den Anspruch einer Premium Range, die auch zum architektonischen Avantgarde des Flughafendesigns passt!
Wo es noch allerhand „grab and go“ gibt sind die Bahnhöfe. Der Hauptbahnhof von Oslo macht da keine Ausnahme. Er fühlt sich auch eher an wie eine shopping mall, allerlei Kaffeespezialitäten, Baguettes in Konzepten wie „upper crust“, frisch gepresste Säfte, einschliesslich gehobener Bistroküche im „Fjola“. Die Speisekarte bietet viel Abwechslung von Elchcarpaccio, natürlich norwegischen Lachs und Kabeljau auf winterlichen Gemüse und Lamm mit hausgemachten Würsten und Kartoffelpüree. Selten hat man so gut an einem Bahnhof gegessen, wenn mir an diesem Punkt die deutschen Bahnhöfe im Vergleich so in Erinnerung geblieben sind, ist man geneigt von einem Klassenunterschied zu sprechen.
Anbei nocheinmal im Überblick die aus meiner Sicht erwähnenswerten und besuchten Konzepte.
Airport:
4. Havsalt – upmarket seafood https://avinor.no/en/airport/oslo-airport/shopping-and-food/servering/havsalt/
7.Ritazza – Kaffeespezialitäten der SSP Group
13.Jamies Deli – alles aus dem italo Konzept von Jamie Oliver nur als grab and go
Bahnhof:
Do it while you can – Keep exploring!
Euer Christian[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
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